Stellengesuch Kita St. Josefshaus

Kita St. Josefshaus in der Clayallee gegenüber der Herz Jesu Kirche

Auch die mit der Herz Jesu Gemeinde sehr eng verbundene Kindertagesstätte St. Josefshaus, desen Träger die Franziskanerinnen von Vöcklabruck sind, sucht ab Januar 2010 eine/n Erzieher/in. Die Stelle ist unbefristet und umfasst 20 Stunden wöchentlich mit Option auf Mehrarbeitsstunden. Interessenten wenden sich bitte an Kita St. Josefshaus, Schwester Bernadette, Clayallee 320, 14169 Berlin,Tel.: 030/8 11 68 37.

Stellengesuch für Kita St. Otto

Die kath. Kirchengemeinde Herz Jesu sucht für ihre Kindertagesstätte St. Otto mit 47 Plätzen für Kinder ab einem Jahr bis zu Beginn der Schulpflicht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Erzieher/in.

Die Stelle ist befristet und umfasst 19,25 Stunden wöchentlich mit Option auf Mehrarbeit. (hier mehr)

Doppelfenster 12/2009 ist erschienen!

Soeben erscheint die Dezember-Ausgabe des Doppelfenster.

Doppelfensterk

Hier kann die vollständige Ausgabe als pdf geladen werden.

Orte und Termine des Lebendigen Adventskalenders

Neues Bild

Liebe Gemeindemitglieder,

auch dieses Jahr haben sich wieder viele Gemeindemitglieder bereit erklärt, als Gastgeber ein Fenster zu schmücken. Jeden Abend im Advent treffen wir uns um 18:00 draußen vor einem anderen geschmückten Fenster, um gemeinsam besinnlich Advent zu feiern.

Sie alle sind herzlich eingeladen, zu folgenden Fenstern zu kommen: Weiterlesen »

Heute vor 65 Jahren ist Kaplan Simoleit ermordet worden

Heute vor 65 Jahren wurden die drei Priester Lampert, Simoleit und Lorenz in Halle a.d.S. hingerichtet. Sie sind Opfer des nationalsozialistischen Kirchenhasses geworden. Unsere Gemeinde ist Kaplan Simoleit besonders verbunden. Er war in Herz Jesu als Jugendlicher und junger Erwachsener engagiert und leitete u.a. die Jugendgruppe.

Gedenkstein für die im Zuchthaus Roter Ochse

Gedenkstein im Gefängnis "Roter Ochse" in Halle a.d.S. für die dort hingerichteten Stettiner Priester

Der Gedenkstein für die „Stettiner Priester“ wurde 1966 nach langen Auseinandersetzungen mit der Hallenser SED-Parteileitung errichtet, die dem nichtkommunistischen und vor allem kirchlichen Widerstand die Anerkennung verweigern wollte. Er ehrt die katholischen Priester Friedrich Lorenz, Herbert Simoleit und Dr. Carl Lampert. Diese hatten in Stettin einen Gesprächskreis für Wehrmachtsangehörige ins Leben gerufen hatten, in dem offen über die Sorgen und Nöte der Soldaten gesprochen werden konnte. Durch einen eingeschleusten Spitzel der Gestapo verraten, wurden sie im Rahmen der großen „Stettiner Gestapoaktion“ vom 4. zum 5. Februar 1943 verhaftet und durch das Reichskriegsgericht, das von Berlin nach Torgau verlegt worden war, wegen „Abhörens ausländischer Sendungen“, „Wehrkraftzersetzung“ und „Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Die letzten Monate ihres Lebens verbrachten die Priester im Zuchthaus Halle, das damals zu einer zentralen Hinrichtungsstätte der Nazis ausgebaut worden war. Über 500 Personen wurden dort von 1942 bis 1945 durch das Fallbeil ermordet. Besonders makaber sind dabei die Versuche, die von der dem Zuchthaus angeschlossenen medizinischen Forschungsstelle an den Opfern vorgenommen wurden. Simoleit, Lorenz und Lampert wurden am 13. November 1944 enthauptet. Ursprünglich auf dem Südfriedhof beigesetzt, wurden ihre Urnen später in die Heimatorte der Priester (Berlin, Stettin und ein Ordenskloster) überführt. Der Südfriedhof liefert hier eine seltsame Verknüpfung. Der Kammerpräsident des Reichskriegsgerichts, der Hallenser Werner Lueben, der intensiv an der Ausarbeitung der Todesurteile mitgewirkt hatte und kurz vor ihrer Unterzeichnung unter bisher nicht vollständig geklärten Umständen ums Leben kam, liegt knapp hundert Meter vom Gedenkstein entfernt begraben. Um seinen Tod ranken sich Legenden, wobei von interessierter Seite versucht wird, ihn zum Märtyrer zu stilisieren. Nach deren Lesart beging er am 28. Juli 1944 Selbstmord, weil er das Todesurteil gegen die Priester aus Gewissensgründen nicht unterschreiben konnte. Belege für diese Deutung gibt es nicht. Weiterlesen »

Heute ist Gedenktag von Bernhard Letterhaus

Bernhard Letterhaus war christlicher Gewerkschafter. 1927 wurde er Verbandssekretär der katholischen Arbeitervereine in Westdeutschland und 1928 Abgeordneter der Zentrumspartei im Preußischen Landtag. Schon 1931 rief er als Vizepräsident des Katholikentages in Münster zur Abwehr des Nationalsozialismus auf. 1939 wurde er zum Wehrdienst verpflichtet, ab 1942 war er in der Presseabteilung beim Oberkommando der Wehrmacht als Offizier tätig. Er gehörte zum führenden Kreis der Widerstandskämpfer um Beck und Goerdeler. Er war als Mitglied der neuen Regierung im Gespräch. Am 20. Juli 1944, nach dem Attentat auf Hitler, wurde er sofort verhaftet, am 13. November zum Tod verurteilt und am folgenden Tag im Gefängnis Berlin-Pötzensee erhängt. Letterhaus war verheiratet mit Grete Thiel und hatte eine Tochter.

(hier ausführl. weiter)

St. Martin zu Besuch auch bei uns

Viele bunte Lichter leuchteten heute Abend beim Martinsumzug um die Wette und es war eine Freude, die lustigen, oft selbst gebastelten Laternen zu betrachten, die von den Kindern (ja, und manchmal auch von den Eltern) sehr sorgfältig und vorsichtig getragen wurden. Nicht nur Sonne, Mond und Sterne, sondern auch Löwen, Schildkröten und allerlei anderes fantasievoll gestaltetes Getier wurde hell erleuchtet durch die Straßen getragen.

Selbstverständlich durften Martin und sein Pferd nicht fehlen, die den Zug von einigen hundert Teilnehmern anführten. Genau genommen war es in diesem Fall ja eine „Martina“, die mit Pferd Charly schon vor der Kirchentür stand, als die vielen Kinder mit ihren Eltern nach dem Martinsspiel die Kirche verließen. Die Freude und Bewunderung über das brave Pferd waren groß und immer wieder wollten die Kinder es auch streicheln, was gerne gewährt wurde.

Ein schönes Erlebnis war zuvor aber in jedem Fall das Martinsspiel in der Kirche, das von den Mitgliedern des O-(T)-Ton Orchesters sowie den Mädchen und Jungen des Kinderchores gestaltet wurde. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr nicht die bekannte Geschichte der Mantelteilung, sondern eine andere Episode aus Martins Leben, der dabei dem Teufel die Stirn bietet und ohne zu Zögern auf die Verlockungen von Reichtum und Ruhm verzichtet.

Kinderpunsch, Martinsgänse und natürlich das Singen der schönen Martinslieder um das Martinsfeuer vor der Kirche machten den Abend für die Besucher zu einem Erlebnis.

Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an die Kindergottesdienst-Gruppe für die Organisation des Punsch-Ausschanks, Familie Weintritt für das Martinsfeuer und helfende Hände, wo sie gebraucht werden, Frau Loske für die spontane Bereitschaft, mit Pferd „Charly“ den Umzug zu bereichern und vor allem an die jungen Musiker aus dem Chor von Herrn Kaufhold und dem O-(T)-Ton Orchester unter der Leitung von Frau Rosenbach.

Weitere Fotos folgen …

Heute ist St. Martin – Über 1600 Jahre Gedenken an den Heiligen aus Tours

Martinszug von Bernhard Gauer, 1946.

Martinszug von Bernhard Gauer, 1946.

Der Heilige Martin von Tours, der das Reich der Franken und die von ihnen besiedelten Gebiete geprägt hat, war in der lateinischen Kirche der erste, der den Grad der Heiligkeit nicht durch seinen heldenhaften Tod als Märtyrer, sondern durch sein heroisches Leben erreichte. Vor mehr als 1.600 Jahren, am 8.11.397, ist der dritte Bischof von Tours gestorben. Martin, personales Bindeglied zwischen Rom und dem Frankenreich, verkörperte modellhaft für Jahrhunderte das neue spätantike Priester- und Bischofsideal: Ein asketischer Mönch, gebildet und tatkräftig zugleich, für den Kult und Kultur der gleichen Quelle entsprangen, der lebte, was er predigte, der sich vor Christus beugte, um ihn herrschen zu lassen. Am 11. November 1997 wurde zum eintausendsechshundertsten Mal seines Todes gedacht. Papst Johannes Paul II. hat bei seinem Pastoralbesuch in Frankreich am Grab des heiligen Martin von Tours gebetet.

„Mein Herr, es ist ein harter Kampf, den wir in Deinem Dienste in diesem Dasein führen. Nun aber habe ich genug gestritten. Wenn Du aber gebietest, weiterhin für Deine Sache im Felde zu stehen, so soll die nachlassende Kraft des Alters kein Hindernis sein. Ich werde die Mission, die Du mir anvertraust, getreu erfüllen. Solange Du befiehlst, werde ich streiten. Und so willkommen dem Veteranen nach erfüllter Dienstzeit die Entlassung ist, so bleibt mein Geist doch Sieger über die Jahre, unnachgiebig gegenüber dem Alter.”

Die überlieferten letzten Worte des heiligen Martin klingen wie ein Rapport. Sie lassen die innere Einstellung eines ehemaligen Soldaten erkennen: Disziplin und Pflichterfüllung kennzeichnen diesen Mann, der sich nicht blind einem Gott unterworfen, sondern sich Gottes Sache zu eigen gemacht hat. Schwärmerisches, unkontrolliertes Gefühl müssen diesem Mann fremd gewesen sein.

Gesprochen wurden diese Worte im Jahr 397, vor über 1.600 Jahren. Der diese Worte gesprochen hat, hieß Martinus und war Bischof von Tours, schon zu Lebzeiten eine Legende. Von Geburt ein Römer, stammte er aus einer Familie mit militärischer Tradition. Schon sein Name war Programm: „Martinus” leitet sich ab vom Kriegsgott Mars. Man könnte den Namen übersetzen als „zum (Kriegsgott) Mars gehörend” oder „Kämpfer, Kriegerischer”. Durch Martin von Tours wurde dieser martialische Name von den Christen übernommen. Er hatte einen neuen Sinn erhalten: „Martin” war nicht mehr länger ein disziplinierter Kämpfer unter dem römischen Kriegsgott, sondern ein Soldat Gottes, einer, der sich mit Eifer und Disziplin in die Pflicht der Kirche nehmen ließ.
© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

(hier mehr dazu)

Philosophisch-theologischer Salon entfällt !

Der dieswöchige Philosophisch-theologische Salon muss wegen kurzfristiger Terminüberschneidung leider entfallen.

Wir bitten um Beachtung !

Heute ist der Gedenktag von Domprobst Bernhard Lichtenberg

Am 23. Juni 1996 sprach Papst Johannes Paul II. in Berlin den am 5. November 1942 in NS-Haft verstorbenen Berliner Domprobst Bernhard Lichtenberg selig. Am 7. Juli 2004 wurde ihm der Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ durch die Israelische Holocaust-Gedenkstätte YAD VASHEM zuerkannt. Sein Gedenktag ist heute.

Domprobst Lichtenberg

Domprobst Lichtenberg

Der 1875 in Ohlau (Schlesien) Geborene erhielt 1899 in Breslau die Priesterweihe. Seit 1900 wirkte er in Berlin. Er war einer der Pioniere beim Aufbau der katholischen Gemeinden in der damals pulsierenden Hauptstadt. In Charlottenburg legte er den Grund für fünf Pfarreien und ein Kloster. 1931 rief ihn der erste Bischof von Berlin, Dr. Christian Schreiber, in das Domkapitel und ernannte ihn 1932 zum Dompfarrer. 1938 wurde er Dompropst bei St. Hedwig.

Ab 1921 war er Abgeordneter der Zentrumspartei in der Stadtverordneten-Versammlung. Als Mitglied des Vorstands des „Friedensbundes Deutscher Katholiken“ predigte er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten öffentlich gegen den Faschismus. 1935 überreichte er Innenminister Hermann Göring eine Anklageschrift zu den Morden im KZ Esterwegen.

Bischof Konrad von Preysing vertraute ihm später die Sorge um die getauften Juden in seiner Diözese an. Seit dem Judenpogrom am 9. November 1938 betete er an jedem Abend in St. Hedwig – tausend Meter von der Reichskanzlei Hitlers entfernt – öffentlich für die verfolgten Juden. Als Leiter des Bischöflichen Ordinariats gelang es ihm, mehrere Juden vor der Verfolgung zu retten, viele andere Verfolgte konnten durch Lichtenbergs Engagement ins Ausland fliehen. Mitte 1941 wurde er denunziert und am 22. Mai 1942 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

Trotz einer schweren lebensbedrohenden Erkrankung im Gefängnis in Berlin-Tegel sollte er in das Konzentrationslager Dachau überführt werden. Auf dem Weg musste er in Hof ins Krankenhaus gebracht werden, wo er völlig entkräftet starb.