Viele bunte Lichter leuchteten heute Abend beim Martinsumzug um die Wette und es war eine Freude, die lustigen, oft selbst gebastelten Laternen zu betrachten, die von den Kindern (ja, und manchmal auch von den Eltern) sehr sorgfältig und vorsichtig getragen wurden. Nicht nur Sonne, Mond und Sterne, sondern auch Löwen, Schildkröten und allerlei anderes fantasievoll gestaltetes Getier wurde hell erleuchtet durch die Straßen getragen.
Selbstverständlich durften Martin und sein Pferd nicht fehlen, die den Zug von einigen hundert Teilnehmern anführten. Genau genommen war es in diesem Fall ja eine „Martina“, die mit Pferd Charly schon vor der Kirchentür stand, als die vielen Kinder mit ihren Eltern nach dem Martinsspiel die Kirche verließen. Die Freude und Bewunderung über das brave Pferd waren groß und immer wieder wollten die Kinder es auch streicheln, was gerne gewährt wurde.
Ein schönes Erlebnis war zuvor aber in jedem Fall das Martinsspiel in der Kirche, das von den Mitgliedern des O-(T)-Ton Orchesters sowie den Mädchen und Jungen des Kinderchores gestaltet wurde. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr nicht die bekannte Geschichte der Mantelteilung, sondern eine andere Episode aus Martins Leben, der dabei dem Teufel die Stirn bietet und ohne zu Zögern auf die Verlockungen von Reichtum und Ruhm verzichtet.
Kinderpunsch, Martinsgänse und natürlich das Singen der schönen Martinslieder um das Martinsfeuer vor der Kirche machten den Abend für die Besucher zu einem Erlebnis.
Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an die Kindergottesdienst-Gruppe für die Organisation des Punsch-Ausschanks, Familie Weintritt für das Martinsfeuer und helfende Hände, wo sie gebraucht werden, Frau Loske für die spontane Bereitschaft, mit Pferd „Charly“ den Umzug zu bereichern und vor allem an die jungen Musiker aus dem Chor von Herrn Kaufhold und dem O-(T)-Ton Orchester unter der Leitung von Frau Rosenbach.
Weitere Fotos folgen …
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