Einer der faszinierendsten Bereiche innerhalb des kirchlichen Lebens ist sicherlich der Bereich der Kirchenmusik. Wenn es stimmt, daß die Musik imstande ist, die Bewegungen der Seele abzubilden, dann kommt der Musik im Gottesdienst eine herausragende Stellung zu. Unsere menschlichen Versuche, Gott zu loben und ihn groß sein zu lassen, geraten schnell an ihre Grenze. Deshalb greift die Kirche seit frühester Zeit auf die Sprach der Musik zurück, um das Unaussprechliche erfahrbar zu machen.
Wir freuen uns, daß der Kirchenmusiker Johannes Kaufhold seit dem 1. Mai diesen Dienst zur größeren Ehre Gottes mit uns leisten möchte. Wir wünschen ihm dafür den Segen Gottes.
Liebe Gemeinde, seit mehreren Jahren erlebe ich die Bemühungen um die Fusion der Gemeinden in Jüterbog/Luckenwalde und auch in Teltow/Kleinmachnow. Gerade die gemeinsamen Chöre konnten das Zusammenwachsen der Gemeindeteile wesentlich unterstützen. Auch in Berlin wartet nun eine große fusionierte Gemeinde auf mich, in der ich einen Beitrag zur Annäherung der beiden Gemeindeteile und der Gemeindemitglieder leisten möchte. Ich bin 25 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem 2-jährigen Sohn in Potsdam. 2002 begann ich ein Schulmusikstudium an der Universität Potsdam mit dem Hauptfach Orgel. Gleichzeitig absolvierte ich als Gasthörer an der Universität der Künste Berlin eine Ausbildung zum C– Kirchenmusiker. Seit Oktober 2006 studiere ich Kirchenmusik im Diplomstudiengang an der Universität der Künste in Berlin. Zeitgleich übernahm ich die Kirchenmusikerstelle in der Pfarrei Ss. Eucharistia in Teltow/Kleinmachnow. Warum wurde ich eigentlich Kirchenmusiker? Der Kirchenmusiker unterscheidet sie vom „normalen“ Musiker ja schon im Wort: KIRCHEN–Musiker. Das ist der springende Punkt. Die Musik, die wir Kirchenmusiker machen, ist nicht nur für die Menschen, sondern auch zum Lobe Gottes. Die Romantiker formulierten, dass Musik das auszudrücken vermögen muss, was nicht in Worte zu fassen sei. Darum ist gerade für uns Christen diese Musik sehr wichtig, da uns im Gespräch mit Gott oft die Worte fehlen. Es ist für mich eine schöne und sinnvolle Aufgabe, die Menschen durch die Musik zu unterstützen die Nähe Gottes zu spüren. Nun steht eine neue Aufgabe vor mir: Herz Jesu in Berlin-Zehlendorf. Ich freue mich darauf.
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